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Etwas zum Fasten


Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ein paar Worte über das Fasten verlieren. Wie einige Leser meines Blogs vielleicht gesehen haben, Faste ich in mehr - oder weniger - regelmäßigen Abständen. Dies wird oft auch als Heil-Fasten bezeichnet, wobei ich mich nicht dogmatisch an einen der beschriebenen festen Wege halte.

"Warum machst Du das?" werde ich oft gefragt.
Eigentlich ganz einfach. Ich habe es schon einmal vor längerer Zeit - mag da so um die 23 gewesen sein - unter ärztlicher Aufsicht gemacht. Dabei hatte ich sehr gute Erfahrungen gemacht und des dann in den kommenden Jahren auch ein- bis zweimal wiederholt. Doch irgendwie ist es dann in Vergessenheit geraten, bis ich es 2006 wieder regelmäßig aufgenommen habe. Genau genommen ist der Ursprung des Blogs ja auch quasi als Fasten-Tagebuch zu sehen.

Ich gebe zu, dass ich mich erinnert habe, dass ich in der Fastenphase schnell an Gewicht verloren hatte und wollte diesen Effekt wohl irgendwie für mein Ziel, die 78kg, nutzen.

Um eins ganz klar herauszustellen: Dafür eignet sich Fasten nicht!

Fasten ist keine Crash Diät! Das musste ich leidvoll durch den Jo-Jo Effekt anfangs immer wieder spüren.

Trotzdem habe ich mich schrittweise durch die Fasten-Jahre immer mehr mit dem Thema beschäftigt. Es gibt mir irgendwie ein gutes Gefühl, sich mit dem "Verzichten" zu beschäftigen. Der Körper beginnt sich umzustellen. Der Stoffwechsel ändert sich - und was das verblüffende ist: Ich kann das spüren bzw. nachvollziehen. Dabei bin ich eher ein unsensibler Klotz in solchen Dingen. Aber genau deshalb bringt es eben doch etwas, wenn ich beim Fasten einige Tage sehrt bewusst auf meinen Körper höre.

Die ideale Fastenlänge habe ich für mich jetzt in diesem Jahr mit 10 Tagen gefunden. Gefolgt von einer ebenso langen Aufbauphase. Die ersten drei Tage des Fasten sind immer sehr schwer. Am Ende bin ich aber froh, auch diesmal durchgestanden zu haben.

Ein wichtiger Schlüssel ist für mich die ausreichende Aufnahme von Wasser. Habe darüber ja auch schon öfters berichtet.

Vielleicht habe ich die letzte Umfrage etwas missverständlich formuliert, aber das Ergebnis verwundert mich schon. Es scheint nicht viele zu geben, die sich für das Thema fasten interessieren. Wenn ich nur wüsste warum eigentlich nicht?
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Donnerstag, Mai 28, 2009

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