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(1) Aschermittwoch



1. Fastentag: Ja es ist schon Mai und Aschermittwoch schon lange vorbei. Durch meinen Urlaub hänge ich der Zeit etwas hinterher.
So habe ich doch normalerweise jedes Jahr eine mehr - oder weniger - lange Fastenzeit absolviert.

Nicht um Abzunehmen, denn dazu eignet sich Fasten eigentlich nicht. Es ist ein netter Nebeneffekt, wobei die Kunst in der Aufbauphase besteht. Hier muss man langsam zu Werke gehen und das Gewicht halten. Eine Kunst, die ich bisher noch nicht beherrsche.

Eigentlich faste ich aber, weil es mir irgendwie gut tut. Das es eine Entgiftung und Entschlackung wohl tatsächlich nicht gibt, ist mir - und meinem Körper - anscheinend egal. Fasten gibt mir einfach ein gutes Körpergefühl und die Überwindung und der Verzicht stärken den Charakter - auch wenn sich das vielleicht etwas sehr hochgestochen anhört.

Also dieses Jahr will ich auch Fasten, aber eben erst jetzt. Heute ist mein erster Tag. Gestern gab es noch eine Geburtstagsfeier mit der Familie und da habe ich nochmal so richtig zugeschlagen.

Ich habe mir diesmal eine relativ kurze Fastenzeit vorgenommen. 10 bis höchstens 14 Tage. Aber eine mindestens 30 tägige Aufbauphase.

Wenn ich so auf die letzten Fasten-Phasen zurückblicke:

Fasten 2008:
Hier wollte ich 3 Wochen Fasten. Habe dann 30 Tage durchgehalten und am Ende doch einen schweren Fehler beim Aufbau bzw. Aufören gemacht. Süß war, dass Fake Meal von meiner Tochter :)

Fasten 2007:
Da wollte ich von Aschermittwoch bis Ostern durchhalten. Also 6 Wochen. Nach 17 Tagen war dann Schluß. Die Aufbauphase habe ich leider nicht kommentiert und kann mich auch nicht erinnern. Nach einer Blog-Pause von knapp einem Jahr hatte ich aber 10kg mehr drauf.

Fasten 2006:
2006 habe ich drei mal gefaster. Da hatte ich irgendwie noch die Absicht dadurch Gewicht zu reduzieren.
Das erste mal im März habe ich schon nach 10 Tagen beendet und dann
im Sommer fortgesetzt. Wobei ich die Fortsetzung nach 21 Tagen beendet habe.
Beim zweiten mal im Herbst dann nach 20 Tagen aufgehört.

Das schwierige beim Fasten ist das Fastenbrechen und die Aufbauphase. Nach etwa 8 bis 10 Tagen stellt sich bei mir irgendwie der Stoffwechsel um und das Hungersnot-Abschalt-Programm im Körper springt an. Um hier dem Körper etwas gutes zu tun im Sinne von Gewichtsreduktion muss der Aufbau deshalb sehr behutsam gestaltet werden.

Fazit aus den bisherigen Fastenversuchen: Zu lange gefastet um dabei Abzunehmen. Zu inkonsequent gefastet sogar mit Bier experimentiert und zu gierig wieder angefangen.

Aktuelles Gewicht: 92,6kg
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Montag, Mai 04, 2009

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