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Indonesisches Essen



Die eigentlichen Wurzeln dieses Blogs liegen ja im Thema Körpergewicht, auch wenn es den geneigten Lesern der letzten Beiträge vielleicht nicht so aufgefallen ist.
Deshalb will ich etwas zum Essen in Indonesien sagen. Für Asiaten hat Essen irgendwie einen ganz anderen Stellenwert.
Es wird oft gegessen aber deutlich geringere Mengen als in Europa. Essen ist quasi allgegenwärtig. Es gibt die Garküchen am Rande der Straßen und die Depots auf den Dörfern, von denen man als Tourist aber lieber Abstand hält. Hier kann mann für umgerechnet etwas 30 Cent eine Portion Nasi goreng oder Bami goreng erhalten. Nasi bedeutet übrigens Reis und Ba-Mi Nudeln. Manchmal wird Mi auch mit anderen Vor- oder Nachsilben gebildet. Sind dann oft Reisnudeln.
Bakwan oder Bakso ist eine Art Gemüsebrühe mit Fleichbällchen zu der man "Nasi puthi" (=wießen Reis) bestellen kann.
Sate sind Fleisch Spieße meist mit einer Erdnussoße. Sate ayam (=Huhn), Sate babi (=Schwein).
Was mir auch schon in Singapur aufgefallen war, dass hier Bier in sehr großen Flaschen (633ml) serviert wird.

Als "Getränke" sind verschiedene Variationen von "Es" (=Eis) sehr beliebt. Es handelt sich dabei um gestoßenes Würfeleis, was mit süßen Wackelpuding ähnlicher Galetrmasse (meist als bunte Fäden) durchsetzt ist. Oder anternativ mit buntem Sirup übergoßen wird. "Es campur" z. B.

Alternativ kann man auch Jeruk (=Saft) bestellen. "Es Jeruk" (=Ornagensaft) "Jeruk nipis" (=Zitronensaft). Soda wie Coca Cola oder Fante gibt es natürlich auch. Wobei die Fanta meist in der grünen Version verfügbar ist.
Leitungswasser darf man grundsätzlich nicht unabagekocht trinken. Aqua gibt es in jedem Haus in großen Trinkbehältern oder unterwegs in kleinen und großen Flaschen.

Ich war nun schon einige male in Indonesien und habe immer abgenommen, obwohl ich nicht wenig gegessen habe. Es mag daran liegen, dass beim Kochen kein Salz verwendet wird. Es gibt salzige Soja-Soßen (Kejap Asin) die verwendet werden, aber Salz und Zucker wird keinem Gericht beigement. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die scharfen Gewürze die Verdauungssäfte besonders anregen, oder dass man einfach zu jeder Malzeit als erstes etwas Trink. Meist ein großes Glas 0,3-0,5Liter.

Nun ich werde ja bald wissen, ob es auch diesmal gewirkt hat.
1 Kommentare

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Dienstag, April 07, 2009

  1. Mario Maaske

    21.1.12

    Interessanter Artikel. Das war auch so meine Überlegung. Reis ist da ja Hauptnahrungsmittel, und Übergewicht ist da ja nicht so das Problem. Kann also so falsch nicht sein.

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Vielen Dank für den Kommentar!

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