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Fazit


So, der Urlaub ist Vorbei und es ist mal wieder Zeit für den Wiegetag.
Trotz des leckeren Essens kommt nun die Stunde der Wahrheit:

Blutdruck
Zunächst einmal war ich hoch erfreut das mein Blutdruck niedriger war als bei der Abfahrt.
142:86 ist zwar immer noch zu hoch. Werde jetzt zunächst die Fastenzeit nachholen und dann das Thema Projekt78 - also Gewichtsreduktion - noch einmal kritisch in Angriff nehmen.

Werde wohl zum Juni dann doch mal zum Arzt gehen müssen, wenn es nicht besser geworden ist. Eigentlich bin ich ja kein Freund von Medikamenten die so extrem in den Körper eingreifen. Man kämpft doch oft mit den Nebenwirkungen.

Gewicht
Ich habe 2,3kg verloren. Ganz ohne Diät. Einfach durch Reduktion von Alkohol und Keine Süßigkeiten. Viel scharfes Essen hat sicher die Verdauung angeregt und natürlich viel Laufen und Schwitzen.

Noch besser ist aber, dass der Körperfettanteil wieder auf das Niveau vor dem Urlaub gesunken ist.
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Freitag, April 24, 2009

Fr. Koch make my day


Frau Koch hat mein Bild von der Lufthansa revidiert :) Obwohl es in Singapur diesmal noch chaotischer war als beim Hinflug.

Also, der Reihe nach: Wir sind von Surabaya zum Transfer nach Singapur geflogen um dort dann mit der LH nach Frankfurt weiter zu fliegen. Dabei hatten wir 4 Stunden Aufenthalt im Singapur Airport. Diesen Airport kann ich immer wieder nur Loben. Neben kostenlosen Massagesesseln, kostenlosem Internet Access Points werden dem Reisenden jede Menge Annehmlichkeiten geboten. 4 Stunden warten, bleiben aber eben doch lange vier Stunden :)


Etwas irritiert war ich als ich auf der Herrentoilette "Mommy´s Helper" lesen musste. Im ersten Moment dachte ich ich wäre verkehrt - aber mit Pinkelbecken...? "Dady´s Helper" wäre vielleicht passender :) Aber auf alle Fälle sehr emanzipiert, dass hätte ich mir in Deutschland so manches mal gewünscht als ich mit meiner Kleinen alleine unterwegs war - aber ich schweife ab.

Also es war das gleich Sitzplatz Chaos wie beim Hinflug. Wir hatten vom Computer automatisch nicht zusammenhängende Plätze erhalten, die am Gate umgebucht werden sollten. Diesmal mussten wir am Gate aber warten. Keine schnelle Aktion wie beim Hinflug. Als die ersten Reihen aufgerufen wurden wurde ich schon leicht nervös. Dann die nächsten und die nächsten. Zum Schluß waren wir alleine im Warteraum und sollten immer noch warten. "Fliegt nicht ohne uns - ok?". Wir wurden vertröstet.
Irgendwie war es wohl nicht möglich das Sitzplatzchaos komplett zu entwirren, schließlich musste ein Mitarbeiter vom Gate in die Maschine gehen um das Chaos zu entwirren.

Eigentlich sollte die Maschine ja schon seit 10 Minuten in der Luft sein und wir standen immer noch im Warteraum. Aus den Gesprächen bekamen wir mit, das vier Transit Passagiere noch fehlten. Die Maschine war aus Jakarta gekommen und hatte 2 Stunden Aufenhalt in Singapur. Zwei junge Mädels - wie sich hinterher herausstellte - hatten wohl irgendwie die Zeit verschlafen. Vielleicht waren Sie in einem der bequemen Massage Sessel eingeschlafen.

Nun wir hatten schon unsere Sitzreihe eingenommen und nach knapp 45 Minuten Verspätung war dann die Maschine auch endlich auf dem Weg nach Frankfurt. Durch den Rückenwind konnten wir sogar 15 Minuten wieder rausholen.

Unsere Flugbeleitering Frau Koch war diesmal sehr Aufmerksam und Zuvorkommen. Ein kleines Geschenk wurde der Kleinen sofort nach dem Hinsetzen überreicht. Alles sehr vorbildlich und bestens.

An diesem Tag wurde auch eine Passagierbefragung durchgeführt. Ich hoffe mal, dass die Freundlichkeit nicht nur deshalb besonders hoch war. :)
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Dienstag, April 21, 2009

Indonesisches Essen



Die eigentlichen Wurzeln dieses Blogs liegen ja im Thema Körpergewicht, auch wenn es den geneigten Lesern der letzten Beiträge vielleicht nicht so aufgefallen ist.
Deshalb will ich etwas zum Essen in Indonesien sagen. Für Asiaten hat Essen irgendwie einen ganz anderen Stellenwert.
Es wird oft gegessen aber deutlich geringere Mengen als in Europa. Essen ist quasi allgegenwärtig. Es gibt die Garküchen am Rande der Straßen und die Depots auf den Dörfern, von denen man als Tourist aber lieber Abstand hält. Hier kann mann für umgerechnet etwas 30 Cent eine Portion Nasi goreng oder Bami goreng erhalten. Nasi bedeutet übrigens Reis und Ba-Mi Nudeln. Manchmal wird Mi auch mit anderen Vor- oder Nachsilben gebildet. Sind dann oft Reisnudeln.
Bakwan oder Bakso ist eine Art Gemüsebrühe mit Fleichbällchen zu der man "Nasi puthi" (=wießen Reis) bestellen kann.
Sate sind Fleisch Spieße meist mit einer Erdnussoße. Sate ayam (=Huhn), Sate babi (=Schwein).
Was mir auch schon in Singapur aufgefallen war, dass hier Bier in sehr großen Flaschen (633ml) serviert wird.

Als "Getränke" sind verschiedene Variationen von "Es" (=Eis) sehr beliebt. Es handelt sich dabei um gestoßenes Würfeleis, was mit süßen Wackelpuding ähnlicher Galetrmasse (meist als bunte Fäden) durchsetzt ist. Oder anternativ mit buntem Sirup übergoßen wird. "Es campur" z. B.

Alternativ kann man auch Jeruk (=Saft) bestellen. "Es Jeruk" (=Ornagensaft) "Jeruk nipis" (=Zitronensaft). Soda wie Coca Cola oder Fante gibt es natürlich auch. Wobei die Fanta meist in der grünen Version verfügbar ist.
Leitungswasser darf man grundsätzlich nicht unabagekocht trinken. Aqua gibt es in jedem Haus in großen Trinkbehältern oder unterwegs in kleinen und großen Flaschen.

Ich war nun schon einige male in Indonesien und habe immer abgenommen, obwohl ich nicht wenig gegessen habe. Es mag daran liegen, dass beim Kochen kein Salz verwendet wird. Es gibt salzige Soja-Soßen (Kejap Asin) die verwendet werden, aber Salz und Zucker wird keinem Gericht beigement. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die scharfen Gewürze die Verdauungssäfte besonders anregen, oder dass man einfach zu jeder Malzeit als erstes etwas Trink. Meist ein großes Glas 0,3-0,5Liter.

Nun ich werde ja bald wissen, ob es auch diesmal gewirkt hat.
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Dienstag, April 07, 2009

Reiselektüre


Zur Unterhaltung habe ich diesmal keine echtes Buch sondern einen picke-packe vollen iPod mit Podcasts (hatte ja schon über SIM berichtet) und Hörbüchern in den Urlaub mitgenommen.
Von einem Kollegen wurde mir das Hörbuch "Resturlaub" von Tommy Jaud empfohlen.
"Total gut gelesen von dem Herbst aus dem Fernsehen" hatte er noch gesagt.

Und was soll ich sagen? Er hatte recht!

Echt zum kringeln. Es geht um einen Mann in der Mitlife Crises. Seit vielen Jahren mit der Freundin liiert, beginnen nun alle Freunde zu heiraten, Kinder zu bekommen usw.

Jedes Jahr ist er mit "den Jungs" zum Ballermann gefahren, bis irgend wann man die Frauen mitkamen. Da wurde es auf einmal viel sittsamer und stiller. Zu still für den Protagonisten, der beschließt "Ich will weit weg!" "Weit weg von wo?" fragt der Mann am Ticketschalter und so kommt er nach Buenos Aires.

Echt ein nettes "Büchlein" und gut gelesen.
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Montag, April 06, 2009

Surabaya


Da waren wir nun in Surabaya. Indonesiens zweitgrößte Stadt und der Sitz eines Teils meiner Familie. Eigentlich gibt es in Surabaya keine wirklichen touristischen Highlights zu entdecken.

Bei meinem aller ersten Besuch in Surabaya war ich geschockt. Besonders auf der Straße geht es hier chaotisch zu und ich wunder mich immer wieder, dass es keinen Toten gibt wenn wir unterwegs sind.
Autos halten die Spuren nicht wirklich ein, Motorräder fahren wie sie wollen. Zwei und sogar drei Personen - eine ganze Familie mit Kleinkind sind keine Seltenheit auf einem Moped. Auch als Transporter (z.B. für große Fernseher kunstvoll vom Beifahrer ausbalanciert) müssen die Mopeds herhalten. Daneben Fahrradt-Richas, Straßenreiger zu Fuß mit Karren.
Inzwischen bin ich gelassen, denn es passiert wirklich nichts. Steht man an einer Ampel drängeln sich von allen Seiten die Mopeds um einen herum. So warten die Autos bei grün ein paar Sekunden und schwupp-diewupp sind die Mopeds schon wieder in Bewegung. Wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat ein faszinierendes Geschen.

Einen für Touristen empfehlenswerten Personennahverkehr gibt es nicht wirklich. Es gibt zwar Sammeltaxis - sog. Bemos, die man einfach an jeder Stelle anhalten kann, die habe ich aber noch nie benutzt. Zum Spaß bin ich mal Bejakt (Fahrradt-Richa) gefahren, aber mehr als einmal um den Block ist sowieso nicht drin. Für größere Strecken nimmt man das Auto bzw. ein Taxi.

Die indonesische Bevölerung zerfällt in zwei Gruppen: Einheimische (meist mit dunklerer Hautfarbe) und Chinesen. Die Chinesen gehören meist zur gehobenen Schicht und haben Geld und bestimmen zum großen teil die Wirtschaft. Die echten Indonesier kommen oft aus den Dörfern und sind häufig noch Analphabethen. Beide Bevölkerungssichten bleiben unter sich, wobei allgemein in Indonesien eine recht hohe Toleranz herrscht. Alle leben friedlich miteinander.

Man meidet in Indonesien die Sonne, wenn man es eben kann. Raus aus dem Haus und rein in das klimatisierte Auto mit dunklen, fast schon schwarz getönten Scheiben. Die Restaurants und Malls sind alle klimatisiert und schon aus diesem Grund ist eigentlich normale Kleidung - also lange Hose und Hemd oder T-Shirt - angeraten.

Ja hier haben wir den größten Teil unseres Urlaubs mit dem Besuch von Freunden und Verwandten verbracht.

Ach ja, auch hier habe ich ein Foto für SIM auf Weltreisen gemacht. Direkt am Wahrzeichen von Surabaya (Sura = Hai und Baya = Krokodil).
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Sonntag, April 05, 2009

Schock


Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet!
Heute sollte unsere Reise weiter gehen nach Indonesien - Surabaya um genau zu sein. Wie bereits berichtet, sind wir auf die Airline Value Air gebucht. Timing perfekt, wir sind pünktlich zur Stelle und wollen einchecken.

Im Hotel hatten wir ja, wie bereits erwähnt, kein WiFi Empfang. Weshalb ich im Terminal mein iPhone mit Wireles@SG verbunden habe um meine E-Mails zu checken. Die Mail von meinem Bruder traf mich dann wie ein Hammer:

Betr: Vati!!
Hallo Dicker,
Vati ist friedlich von uns gegangen!

Schon alleine die zwei Zeilen Vorschau im iPhone-Display sagten alles.
Vorgestern war noch der Status "...muss noch etwas im Krankenhaus bleiben..." und nun auf einmal das.
Gut, mein Vater war 84, wäre im Juni 85 geworden und hatte Probleme mit seiner Lunge. Jahrelang - in jungen Jahren - war er starker Raucher gewesen. Aber wie schnell kann ein Leben enden.
Hatte er doch noch Pläne mit meiner Kleinen im Sommer zur Einschulung zu gehen.
Auf die Reiseberichte war er schon sehr gespannt. Er verfolgte die Reisen von anderen immer genau mit. Meist mit Google Earth (ja er war Fit am Computer).

Erstaunlicher weise konnte ich nicht einmal weinen. Ich checkte ganz ruhig ein und sagte dann, als alles erledigt war zu meiner Frau und Tochter -

"Kommt, wir setzen uns einen Moment hin, der Opi ist gestorben".

Dann habe ich die ganze Mail gelesen. Mein Bruder hat sehr emotional die letzten Augenblicke beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte quasi dabei gewesen zu sein. Er konnte meinen Vater die letzten Stunden begleiten, wie auch der Rest der Familie. Ein Trost - er musste nicht Leiden.

Eine Rückreise zur Beerdigung kam leider nicht in Frage, da die Tarife eine Umbuchung nicht ermöglichten und der Rückflug sowieso zwei Tage gedauert hätte. Aufgrund der Ostertage musste eine "schnell Bestattung" vollzogen werden. Wäre also so, oder so, zu spät gekommen.

Zum Gedenken an meinen Vater habe ich ein Kondolenzbuch für meinen Vater eingerichtet, was wohl ein Jahr Online sein wird.
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Sonntag, April 05, 2009

Schatzsuche


Bin ich doch mit dem festen Wunsch in den Urlaub gefahren in Singapur einen Geo-Cache zu heben. Die ersten Recherchen auf geocaching.com haben mir auch gezeigt, dass es in Singapur einige Schätze gibt. Auch in dieser Hinsicht entspricht Singapur eben europäischem Standard. In Indonesien sind Schätze nur in so Touristen Hochburgen wie Bali zu finden. Selbst in der Hautstadt Jakarta gibt es nur zwei bis drei echte Caches. Surabaya (zweitgrößte Stadt und nächstes Ziel) war Null-Komma-Nix.
Also ist hier in Singapur die einzigste Chance einen Cache in Asien zu haben und den Travelbug eine weite Reise zu gönnen.

Das Problem war mehr meine Familie zu begeistern mit zu suchen. So habe ich mir einen Cache ausgesucht, der in der nähe der Oracad Road lag, die wir ja gestern schon besucht hatten.
Dort konnten wir uns dann für eine Stunde trennen und ich begann mit der Suche. Durch meine App auf dem iPhone war die Position schnell bestimmt. Es war ein kleiner Parkplatz in einer Seitenstrasse. Doch ausgerecht als ich die Umgebung etwas genauer unter die Lupe nehmen wollte begann ein Platzregen, der fast 45 Minuten andauerte. Damit war meine "Suchzeit" verbraucht und ich musste zunächst zu unserem vereinbarten Treffpunkt zurück.

Konnte dann Frau und Kind doch nich überreden einmal mit mir die Lokation abzuschreiten. Dabei kam mir ein großer Mann mit einem GPS in der Hand entgegen. Wie klein die Welt doch ist. Bei einem kurzen plausch stellte sich heraus, dass der Geocacher aus Canada mit einer Begleiterin aus Deutschland kam. Beide sind derzeit Englisch Lehrer in China und machen auch Urlaub in Singapur - wow!

Auf alle fälle war somit klar, dass wir an der richtigen Stelle waren und nach etwas suchen fand ich den Cache auch im Gebüsch unter einem Stein. Jetzt konnte ich meinen Travelbug hineinlegen und damit ein kleines Mädchen aus England glücklich machen. Schließlich schleppte ich den Willbur ja schon fast genau ein Jahr mit mir herum. Immer mit dem Hintergedanken ihn in Asien auszusetzen.

Leider habe ich auch am gleichen Tag eine E-Mail aus der Heimat erhalten, dass meinem Vater (84) nicht so gut geht. Er war zu einer Untersuchung im Krankenhaus und sollte eigentlich heute entlassen werden.
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Samstag, April 04, 2009

Shoping


Die Lieblingsbeschäftigung der Leute in Singapur ist anscheinend das Shoping. So sind wir am Vormittag auch mit der MTR zur berühmten Orchad Road gegangen. Eine ziemlich lange vierspurige Straße, in der sich eine Mall an die andere Reiht. Die Shoping-Malls sind für meinen Geschmack nichts wirklich besonderes. Einige ähneln deutschen Kaufhäusern, wo alles unter einer Regie verkauft wird. Bei anderen sind unabhängige Geschäfte unter einem Dach versammelt. Es gibt zugegeben die ein oder andere Mall mit sehr exklusiven Angeboten - Golfausrüstung, Diamante und ähnlichen Luxus Schnickschnack.

Meine lieblings Ehefrau hat sich hinreißen lassen eine Jeans bei Esprit zu kaufen. 123 SGD im SALE.

Wer hätte gedacht, dass Esprit den Hauptsitz in Honkong hat? Habe ich auch nicht gewußt. Wie gut, dass ich mein iPhone dabei hatte und SIM gehört habe. Na dann schnell mal ein Foto für SIM auf Weltreisen auf der Orchad Road aufgenommen.

Natürlich auch hier hervorragender WiFi Empfang, was das abscheken von Preisen via Internet extrem einfach macht.
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Freitag, April 03, 2009

Hochgefühle



Heute sind wir in den Financel Destrict gefahren, was so ziemlich der Innenstadt West entspricht. Nahe am Singapur-River gibt es einige nette Lokalitäten mit Seafood.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und eine ca. 30 Minütige Bootsfahrt auf dem Singapur-River gemacht. 12,- SGD pro Person. Von dem Fluß aus kann man den Merillion sehen. So eine Art Lady Liberty aus Singapur.

Hier im Financel-Destrict haben sich die Vorbereitungen ausgezahlt. Es gibt hervorragenden WiFi Empfang. Ich konnte problemlos meine E-Mails updaten und auch auf mein Mythportal zugreifen, was tatsächlich gut funktioniert hat. Auch ein Update des google Maps im iPhone hat gut funktioniert und hat uns bei der Orientierung auch tatsächlich geholfen. Für die Nutzung von Skype über Frings war allerdings aufgrund der Zeitverschiebung der falsche Zeitpunkt. Die Familie will man ja nicht um 4 Uhr Nachts aus dem Bett klingeln :)

Unser eigentliches Ziel war aber der Singapore Flyer. Das angeblich größte Riesenrad der Welt. Es war kein Andrang und so kamen wir ohne Warteschlange schnell in die Kabine die wir auch ganz für uns alleine hatten.

Wir waren genau zur richtigen Zeit da um die 17:30 Uhr fahrt zu machen. Dabei hatten wir die hälfte der 30 Minütigen Fahrt Sonnenlich und in der andern Hälfte Dunkelheit. Perfekt! Singapur by Night. Eine schöne Rundumsicht auch auf die wirklich kurriose schwimmende Plattform des Fußballstadions (rechts unten im Bild).

Meine Beine sind jetzt bestimmt 10cm kürzer vom vielen Laufen und gefühlte 20 Liter habe ich ausgeschwitzt. Bin mal auf das Ergebnis später auf der Waage gespannt. ;)

Stichworte: Singapur Skyline bei Nacht Singapore WiFi in Singapur
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Donnerstag, April 02, 2009

Abgetaucht


Um in Singapur etwas weitere Entfernungen zurück zu legen kann man sich bequem der U-Bahn bedienen, die hier MRT heisst. Es gibt ein Tourist Visitor Ticket bei dem man für 8,- SGD pro Tag unbeschränkt fahren kann. Dieses wird aber nur an einigen Stationen verkauft.
Eigentlich wollten wir das benutzen, haben dann aber ziemlich schnell gemerkt, dass bei den wenigen Fahrten, die wir machen, der Einzelfahrpreis günstiger ist.

Ein Ticket bekommt man in jeder MTR Station an dem Automaten. Dabei ist das Ticket eine Plastik Scheckkarte, die man beim Betreten der Station am Drehkreuz hinhält um durchzugehen. Beim Rausgehen die selbe Prozedur.

Am Automaten wird auf einem großen Touchscreen einfach die gewünschte Haltestelle angetippt. Mogeln nicht möglich, da ja auch beim Aussteigen geprüft wird. Die teuerste Fahrt ans andere Ende der Stadt kostete gerade mal 1,70 SGD. Wobei man 2,70 zahlt denn 1,- SGD ist Pfand für die Ticket-Scheckkarte, die man am Ende der Fahrt am Automaten zurück geben kann.

Die Stationen selbst sind sicher. Hell erleuchtet und der echte Clou, der Bahnsteig ist mit einer Glaswand und Türen verschlossen. Als ich auf dem Bahnsteig ankam habe ich erst gedacht ich wäre falsch, denn ich hatte einen "normalen" U-Bahnsteig erwartet.

Erst nach Einfahrt des Zuges öffnen sich die Türen und man kann in die U-Bahn einsteigen. Die Züge sind in 3-5 Minuten Takt verfügbar, so braucht man sich nicht abhetzen.

Das Verbot zu rauchen, zu essen und nicht zu trinken sollte man in der Tat sehr ernst nehmen. Man wird auch oft genug darauf hingewiesen. Die Bahnhöfe sind nicht umsonst so sauber. Auch Müll auf den Boden werfen wird weder in den MTR-Stationen noch sonst wo in Singapur gerne gesehen.



Stichworte: Transport in Singapur, Singapore. U-Bahn, öffentlicher Nahverkehr.
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Donnerstag, April 02, 2009

Will das wer lesen?


Mal eine kleine Umfrage starten ob das hier überhaupt Jemanden interessiert wenn ich vom Asien Urlaub Singapur und Indonesien berichte. Ist nämlich ne ziemliche Arbeit all die Fotos einzustellen und so.

Also bitte kurz abstimmen (linke Seite).

Ein Klick... das schaffst Du doch.
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Donnerstag, April 02, 2009

Feueralarm!


Heute morgen, so gegen 7:00 lokaler Zeit weckt mich ein Lu-Li Alarm mit der Ansage

"The Firealarm has been activated! We check se situation. Pleas standby!"

Danach die Wiederholung in Bahasa Malayu und noch zwei, dreimal das ganze Spielchen.

Jetzt läuft bei mir alles irgendwie ganz automatisch. Ohne nachdenken aus dem Bett gesprungen, Hose an, Schuhe, Pass und Geld aus dem Safe und "Stand-by".

Keine Zehn Minuten später kam zum Glück die Entwarnung. Jetzt kam erst der eigentliche Schreck. Nicht auszudenken was hätte alles passieren können.

Internet Fundstück: Das atmen durch die Toilette (so wie hier beschrieben) wäre sicher auch nicht so toll.


Stichwort: Feueralarm im Link Hotel Singapore, Singapur
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Donnerstag, April 02, 2009

Schlafen in der Löwenstadt



Da waren wir nun in Singapore - der Löwenstadt. Die Wahl des Hotels war sehr gut, wenn es auch ein kleines Zimmer ist so reichen die 18 m² so gerade für unsere drei Koffern und zwei-einhalb Menschen so gerade aus.

Die Anfahrt mit dem Taxi kostete knapp 20 SGD und dauerte etwa 20 Minuten.

Gleich bei der Ankunft bemühte sich der Boy um unser Gepäck, was selbstverständlich aufs Zimmer gebracht wurde. Eine kurze Einweisung, dass man die Key-Card zum einschalten des Stroms verwendet und die Schalter zum "Bitte nicht stören" und "Clean the room please" funktionieren und werden vom Personal auch unbedingt beachtet. Überhauptt sind hier alle dienstbaren Geister unauffällig im Hintergrund aber genau dann zur Stelle wenn man sie braucht. So habe ich mir in der Lobby ein Faltblatt mit Stadplan genommen und kurz darauf bietet mir ein Angestelleter noch drei interessante Faltblätter an, die nicht im Ständer waren aber genau zu dem pasten was ich suchte. Sehr aufmerksam!

Vor dem Aufzug steht in jeder Etage immer ein Korb mit frischen Äpfeln und auf dem Zimmer gibt es zwei Flaschen Wasser gratis. Praktisch für Ausflüge. Im Hotel kann man das Leitungswasser bedenkenlos trinken, wovon ich auch reichlich Gebrauch gemacht habe.

Trinkgeld ist in Singapur anscheinend absolut unüblich und wird laut Reiseführer Wikivoyage sogar fast als Beleidigung betrachtet. Somit hat auch der Taxifahrer und der Boy keins bekommen und der Reaktion nach auch in keiner Weise erwartet.

Für einen normalen Schrank war im Zimmer offensichtlich kein Platz mehr. Unter dem Fernsehen gab es aber so etwas ähnliches, gleich neben der Minibar und dem Safe - wahrscheinlich alles Dinge die ein 4-Sterne Hotel haben muß. Der "Schrank" war gerade groß genug für ein paar Hemden oder T-Shirts (zum lüften, denn sie sind schnell durchgeschwitzt ;)). Egal wir leben dann aus dem Koffer.

Das Badezimmer war modern, sauber und funktionsfähig. Da hatte ich in Deutschland durchaus schon mehr Beanstandungen.

Die Steckdosen waren auf Internationalen Standard eingerichtet. Mein Reisedoppelstecker von Conrad für knapp 5,- EUR war damit überflüssig. Denn hier passten sowohl die deutschen, englischen und amerikanischen Stecker. Für das Aufladen von Handys, Foto-, Video usw. alle mal ausreichend.

Mein erster Versuch war es ein WiFi Connect mit dem iPhone herzustellen. Hatte mich ja schließlich extra dafür registriert. Aber das Hotel liegt wohl etwas ausserhalb des Zentrums. Am Flughafen war noch problemloser Empfang. Es gibt zwar auf dem Zimmer kostenloses Internet, aber Kabelgebunden. Eine gute Idee wäre es jetzt gewesen den WiFi Router mitzunehmen.

Nach dem ersten "Einschachteln" und einer Dusche ging es dann zum Essen in Chinatown. Die kann man gut zu Fuß erreichen. Etwa 15 Minuten Fußweg. Es war auch gar nicht so heiß wie befürchtet. Natürlich kommt der Dicke hier ins Schwitzen, aber das ist bei mir immer so, selbst wenn ich nur ein Glas Bier hebe ;). Und außerdem ist es genau dass, was ich erwarte: Schwitzen und laufen und dadurch abnehmen. Bisher habe ich immer einige kg in Asien gelassen ;) Entweder regt die Hitze den Stofwechsel an oder der Reis entwässert wirklich so stark.

In Chinatown kann man gut und billig essen. Man darf es nicht so ganz genau nehmen mit der Reinlichkeit und dem Komfort. Aber so bekommt man 3 Personen schon für 10-15 SGD satt (inkl. Getränke). Wir hatten mehr zufällig einen Imbiß erwischt in dem es "Steam Food" gibt. Das bedeutete, dass ein Topf mit kochendem Wasser und einem Brenner auf den Tisch gestellt wird. Dazu gibt es eine Platte mit den Zutaten und man "kocht" quasi selbst am Tisch. Etwas Hünchen in dünnen Scheiben dazu, ein Ei hinein, Nudeln usw. War aber lecker. Und die Bedienung hat etwas mit Hand angelegt um uns das Menü zu "erklären".

Aber WiFi Empfang gibt es immer noch nicht.



Link Hotel - 50 TIONG BAHRU ROAD - SINGAPORE 168733
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Mittwoch, April 01, 2009

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